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Reif für das Guinessbuch der Rekorde
Der erste Wander-Globus der Welt
Wanderkarten sind viel zu handlich. Ein Globus ist nicht nur ein repräsentatives Wanderutensil, mit dem man überflüssigen Stauraum im Rucksack beseitigen kann. Beim Rasten kann man ihn auch als Sportgerät oder zum Verjagen von Wölfen einsetzen.
Man beachte auch, dass der Globus die einzige Möglichkeit ist, die Erde völlig verzerrungsfrei abzubilden. Somit dürfte nun endlich ein Verlaufen infolge der bisher in Wanderkarten vorhandenen unvermeidlichen Flächen- und Winkelverzerrungen entgültig der Vergangenheit angehören. Mit Vimage lassen sich übrigens beliebige Karten in Globen umwandeln. Das geht ungefähr so:
Die kleinste Karte der Welt
Die größte Karte der Welt hat in tradierter
Überlieferung den Maßstab 1:1 und ist 510 Milliarden
Quadratkilometer groß. Hier nun ein Versuch des Autors, sich mit der
kleinsten
Karte der Welt in das kollektive Gedächtnis der Menscheit einzubringen:
Der Entwurf zeigt, sofern man ein Pixel mit 0.1 x 0.1 mm plottet die
Erde im Maßstab 1:10.000.000.000, was einem Erdumfang von 4 mm entspricht.
Nach sorgfältiger Überlegung fiel die Wahl des Netzentwurfs auf einen
abstandsgleichen
Wagner-Aitoff mit elliptischen Meridianen und Pollinie mit vorgeschriebener Flächenverzerrung.
Man beachte, dass die Flächenverzerrung bis jeweils 60° Nord und Süd 20 %
nicht übersteigt, weshalb die Karte insbesondere für Klima- und
Bevölkerungsverteilungsdarstellungen empfohlen werden kann.
Hinweis: Zur Bahnberechnung von Marschflugkörpern ist
die Karte nur eingeschränkt tauglich. Sofern bezüglich der Treffsicherheit
keine Abstriche in Kauf genommen werden sollen, wird empfohlen, auf den
nächstgrößeren Maßstabsbereich auszuweichen.
Die beste Kartenprojektion der Welt
Das lästige Blättern im Auto- und Reiseatlas stellt eine der gefürchtetsten kartographischen Geißeln der Menschheit dar, die im Zeitalter der computerisierten Blattschnittfreiheit zum lästigen Scrollen mutierte, und deshalb nach wie vor nicht als besiegt gelten kann. Mit einem eigens hierfür erstmalig eingesetzten Kartennetzentwurf wird nun der tradierte Makel aller überkommenen Karten, nämlich, dass irgendwo ein Kartenrand kommt, gemildert. Durch geeignete Vergrößerung des Formats, erforderlichenfalls bis ins Unendliche, lässt sich der abgebildete Georaum beliebig weit an den Gegenpol des Projektionszentrums heranführen.
Alle Meridiane und Parallelkreise sind stimmig, die drei kleineren weißen Areale in Nähe der Bildmitte sind das Packeis und auch der Pazifik ist jederzeit leicht zwischen Südpol und Arktis auffindbar und kann gar nicht verfehlt werden. Es handelt sich bei der Karte um eine mit Berührungspunkt 52,5° Süd und 157,5° West entworfene stereographische Azimutalprojektion die bei 254 dpi den Super-Maßstab 1:5.000.000.000 ergibt. Man erkennt den Entwurf leicht an seiner Kreistreue, infolge welcher u. a. auch sämtliche Meridiane und Parallelkreise als Kreise abgebildet werden. Wo dieser Berührungspunkt ist? Na, gleich hinter den Chathams links rum in Richtung Maria-Theresia-Felsen. Aber nicht ganz bis Dougherty durchfahren ... |