Die Winterbergbahn 1913

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Karte Winterbergbahn 1:4000

Karte Winterbergbahn 1913

1 Pixel entspricht 25 cm. Auflösung 160 dpcm – Blattgröße 52,5 cm×32,5 cm. Ebenfalls in 1:2000 verfügbar (dafür hinten „_2000“ anhängen).

 

Arbeitskarten 1:4000

1. Höhenlinien
2. Grundkarte (Höhenlinien, Schummerung und Felswanddarstellung >200 %)
3. Reliefanalysekarte (Höhenlinien, Schummerung und Hangneigungsdarstellung 0-50/50-100/100-200/>200 %)
4. Karte der möglichen Varianten
5. Karte mit Grobtrasse
6. Stumme Karte

 

Großmaßstäbige Konstruktionszeichnungen Schlüsselstelle

1 Pixel entspricht 10 cm

Grundkarte
Konstruktion „Blau“ (2012, Erstversuch)
Konstruktion „Grün“ (2013, „Winterbergbahn 1913“)
Konstruktion „Orange“ (2020, Nachtrag)

„Orange“ verkleinert gegenüber „Grün“ die Vortunnelrampe nochmals erheblich. Diese ist nun statt 65 m lang/11 m hoch nur noch 33 m lang/6 m hoch. Der Tunnel verkürzt sich von 51 m auf 40 m Länge. Bogenradius statt 100 m nun 125 m. – Es gibt zwei Untervarianten. Untervariante „Orange“ flacht möglichst früh auf 200 ‰ ab, was zu einer tieferen Lage und einem 150 langen/bis 8 m tiefen Ausstiegseinschnitt (in einer Gegenkurve) führt. Untervariante „Purpur“ liegt mit längerem 275-‰-Anstieg höher und passt besser ins Geländeniveau. Kleiner gerader Ausstiegseinschnitt, 20 m lang/3 m tief.

 

Streckenprofil

Streckenprofil

 

Technische Daten

Höhe Talstation                  136 m ü NHN
Höhe Bergstation                 527 m ü NHN
Delta h                          391 m
Streckenlänge                   2580 m
Linienlänge                     2480 m
Min. Gleisabstand               3,50 m
Breite Planum                   4,00 m
Fahrzeugbreite                  2,20 m
Gleislänge Endstationen          100 m
Gleislänge Zwischenstationen      60 m
Spurweite                       1000 mm
Max. Längsneigung                275 ‰
Min. Bogenradius                 125 m
Min. Bogenradius (Ausnahmewert)  100 m
Min. Bogenradius (Weiche)         80 m
Damit Länge Weiche             16,65 m
Min. Wannenausrundungsradius     200 m
Damit 1/2 Tangente  0/250 ‰    24,25 m
Mittl. Geschwindigkeit     18 ... 12 km/h
Fahrzeit                8,3 ... 12,4 min
Genauigkeit Lage            ca. ±2,0 m
Genauigkeit Höhe            ca. ±0,5 m

 

Bauwerke

Brücke 1                   Länge  17 m
Tunnel I                   Länge  70 m
Tunnel II                  Länge  20 m
Brücke 2                   Länge   5 m
Brücke 3                   Länge   5 m
Brücke 4                   Länge   5 m
Tunnel III                 Länge  51 m

 

Luftseilbahn, Standseilbahn oder Zahnradbahn?

Die weltweit einigen Tausend Luftseilbahnen sind die moderne Bergbahnart schlechthin. Nachteilig ist die Beinträchtigung des Landschaftsbildes durch Masten und Seile. Es ist günstig, wenn das Fahrgastaufkommen immer ungefähr gleich hoch ist, weshalb sich Seilbahnen eher für Massenbetrieb eignen.

Standseilbahnen sind meist kurz, typisch z. B. Standseilbahn Dresden mit 547 m Länge. Nur ganz wenige Standseilbahnen in der Welt sind länger als 2 km, denn mit zunehmender Streckenlänge ist immer mehr Seilgewicht zu bewegen. Auch sollen Standseilbahnen einigermaßen geradlinig angelegt werden. Somit ist ungewiss, ob unsere Bahn als Standseilbahn ausgeführt werden kann. Ein großer Vorteil der Standseilbahnen ist, dass die Längsneigung praktisch keine Rolle spielt, 500 ‰ (und mehr) sind kein Problem.

Die Zahnradbahn ist die prototypische Bergbahn schlechthin. Unsere 275 ‰ Längsneigung sind für eine Zahnradbahn anspruchsvoll, jedoch machbar. Unsere Streckenlänge von 2,6 Kilometer kann als eher kurz gelten. Der Kleinbahncharakter einer Zahnradbahn sorgt für einen Hauch von Romantik, Bergabgeschiedenheit und Idylle.

 

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