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Bevor man eine Karte zeichnet, werden die unterschiedlichsten Informationen zusammengetragen. Die Ergebnisse landen in der Redaktionsakte, wo sie allmählich einstauben ...

Der höchste Berg der Sächsischen Schweiz ist, klar, der Große Zschirnstein. Er misst 561,74 m über HN.

Dann folgt der Große Winterberg, aber wie geht es weiter?

Nun ist es nicht ganz einfach eine „Bestsellerliste“ aufzustellen, denn zum einen weiß niemand genau, wo die Sächsische Schweiz eigentlich zu Ende ist, dann gibt es viele kleine Kuppen, die nur Nebengipfel sind und schliesslich gibt es undurchsichtige Felslabyrinthe.

Letztendlich gibt es unvermessene Berge und Gipfel und nicht zuletzt gibt es Messfehler. Siehe hierzu unten.

Die wichtigsten Vermessungen sind die Aufnahmen des Meßtischblattes von 1931 (MB31) und der Topographischen Karte 1:10000 von etwa 1965 (TK65). Weitere Quellen sind die Äquidistantenkarte von 1878, das Meßtischblatt von 1898 (MB98), sowie die Aufnahme der Gansfelsen durch Hans Brunner um 1960.

Die Datenbank umfasst alle bekannten Höhen des Gebietes Staatsgrenze - Bahra - Gottleuba - Wesenitz - Polenz - Staatsgrenze. Aus Gründen der Vollständigkeit wurden also auch alle Höhen der Ungergegend und des Raumes Stolpen erfasst, die aber meist nicht mehr als zur Sächsischen Schweiz gehörig betrachtet werden.

Die 300 höchsten Berge der Sächsischen Schweiz.


Eigentlich ist alles vermessen und jeder Berg auf einige Zentimeter genau bekannt? Das stimmt so nicht ganz. Nicht nur beim Aconcagua wissen wir nicht genau, ob es ein Siebentausender ist (wohl nicht), auch bei der Höhe des Hinteren Raubschlosses gibt es noch 8 Meter Abweichung. Im Allgemeinen sind die Höhen der Karten auf etwa ±30 cm genau.

Höhendifferenzen zwischen Topographischer Karte und Messtischblatt in der Sächsischen Schweiz


Königstein und Lilienstein sind die bekanntesten Tafelberge. Klar, dann gibt es noch Pfaffenstein und Papststein ... aber wieviele Tafelberge gibt es überhaupt?

Ausser dem linkselbischen „großen“ Gebiet der Steine gibt es noch ein kleineres Gebiet im Wildensteiner Wald, was gern vergesen wird.

Verzeichnis der Tafelberge des Gebietes der Steine.


Wo ist Annas Ruh oder wo sind die Eulensteine? Hier ein Register aller Ortsnamen der „Großen Karte der Sächsischen Schweiz 1:30000“.

Weil das Suchgitter mehr als 26 Zeilen hat sind die Buchstaben mit Ä Ö Ü ß und Akut (^) bzw. Hochkomma (') erweitert worden. Vor A steht ß^ Ü^ Ö^ Ä^ Z^ Y^ ... , auf Z folgt Ä Ö Ü ß A' B' ... .

Register der Großen Karte der Sächsischen Schweiz 1:30000.


Exakte Wanderkarten der Sächsischen Schweiz gibt es schon recht lange, seit über 100 Jahren. Viele Wanderer hüten noch eine alte Schrammsteinkarte als wertvollen Schatz. Ist es aber nun die Brunnersche Karte von 1953 oder die Schulz-Störzner-Karte von 1922?

Hier eine Bibliographie der Wanderkarten der Sächsischen Schweiz von etwa 1780 bis 1991, in welcher ich alle mir bekannten Karten aufführe ...


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