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Fernwanderwege

Malerweg, Fremdenweg, Wanderweg Eisenach-Budapest, Dichter-Musiker-Malerweg, Wanderweg der deutschen Einheit, Kammweg - da gibt es eine ganze Menge. Was es so alles für Haupt- und Fernwanderwege gibt, die durch die Sächsische Schweiz führen ...


Die höchsten Berge der Sächsisichen Schweiz

Der höchste Berg der Sächsischen Schweiz ist, klar, der Große Zschirnstein. Er misst 561,74 m über HN. Dann folgt der Große Winterberg, aber wie geht es weiter?

Bestsellerliste mit den 300 höchsten Berge der Sächsischen Schweiz: Tabelle.

Ausführliche, kommentierte Tabelle.

Quellen:

  • Äquidistantenkarte von 1879 (ÄQ98, nachrangig)
  • Messtischblatt von 1898 (MB98, nachrangig)
  • Messtischblatt von 1931 (MB31)
  • Karte Die Gansfelsen von Hans Brunner, um 1960
  • Topographische Karte, Aufnahme etwa 1965 (TK65)
  • Schulz, Thomas: Geodätische Bestimmung exponierter Felsgipfelhöhen unter besonderer Berücksichtigung der Morphologie des Elbsandsteingebirgess. Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden 2010. Schulz hat am 2.12.2009 von der Schrammsteinaussicht (NHN=417,378) aus zahlreiche Gipfel der Schrammsteinkette erstmalig und mit sehr hoher Genauigkeit (<5 mm) bestimmt. Zielpunkte waren die Oberkanten der Gipfelbuchstützen. Höhensystem DHHN92 (TS10)

Zur Methodik: Gebirgslandschaften grenze man immer mit Tallinien ab. Wir wählen frei nach Götziger folgende Umgrenzung der Sächsischen Schweiz: Staatsgrenze - Bahra - Gottleuba - Wesenitz - Katharinenwasser - Polenz - Staatsgrenze. Angestrebte Genauigkeit: 0,1 m. Und wir beachten die alte Höhenrundungsregel für Gipfelhöhen: Nie aufrunden, immer abrunden. A) weil ein 7999,95er kein 8000er ist. B) - wie mir Hans Brunner mitgeteilt hat - damit im Kriegsfall Höhe 321,6 nicht plötzlich Höhe 322 ist.


Wie genau sind eigentlich die Höhen in den Karten?

Eigentlich ist alles vermessen und jeder Berg auf einige Zentimeter genau bekannt? Das stimmt so nicht ganz. Nicht nur beim Aconcagua wissen wir nicht genau, ob es ein Siebentausender ist (wohl nicht), auch bei der Höhe des Hinteren Raubschlosses gibt es noch 8 Meter Abweichung. Hier eine ausführliche Analyse, die zeigt, dass die Bergeshöhen der Sächsischen Schweiz mit einem Messfehler von rein rechnerisch ±0,23 m behaftet sind. (Also sagen wir ±30 cm)

Höhendifferenzen zwischen Topographischer Karte und Messtischblatt in der Sächsischen Schweiz


Wieviel Steine gibt es eigentlich?

Königstein und Lilienstein sind die bekanntesten Tafelberge. Klar, dann gibt es noch Pfaffenstein und Papststein ... aber wieviele Tafelberge gibt es überhaupt?

Ausser dem linkselbischen „großen“ Gebiet der Steine gibt es noch ein kleineres Gebiet im Wildensteiner Wald, was gern vergesen wird.

Verzeichnis der Tafelberge des Gebietes der Steine.


Das Register meiner Großen Karte

Wo ist Annas Ruh oder wo sind die Eulensteine? Hier ein Register aller Ortsnamen der „Großen Karte der Sächsischen Schweiz 1:30000“.

Das Suchgitter passt zugleich für alle anderen Karten. Es ist ein für alle Karten einheitliches 500-Meter-Gitter. Der Hockstein ist z. B. immer C19, egal ob auf der Basteikarte, der Brandkarte oder der Großen Karte der Sächsischen Schweiz. So lässt sich jeder Punkt einfach und exakt ansprechen und man braucht keine umständlichen Koordintenangaben.

Weil sich aber nun mit den 26 Buchstaben nur 13 Kilometer adressieren lassen, werden die 4 griechischen Buchstaben Sigma Σ, Phi Φ, Psi Ψ und Omega Ω angefügt und es gibt die folgenden 3 Buchstaben-Zonen:

  • Nord- oder Quellenberg-Zone, etwa nördlich der Linie Lohmen – Ehrenberg – Unger. Buchstabenfarbe weinrot, als A~ apostrophiert.
  • Hauptzone oder Rathener Zone. Buchstabenfarbe orangebraun, nicht oder mit A° gekennzeichnet.
  • Süd-Zone oder Schneeberg-Zone, etwa südlich der Linie Raum – Großer Zschirnstein – Hohenleipa. Buchstabenfarbe dunkelgrün, Kennzeichnung mit Apostroph: A'
Somit umfasst das Suchgitter 45×50 km. Die grichischen Buchstaben kann man bei Unicode-Schriften leicht über die Zifferntastatur als Alt/931 (Σ), Alt/934 (Φ), Alt/936 (Ψ) und Alt/937 (Ω) eingeben. Anmerkung: In älteren Karten stehen statt der griechischen Buchstaben noch die Zeichen Ä Ö Ü und ß.

28.07.2011: Thomas Albert, Bergwacht Dresden, hat die Ortsnamen der Kartentitel „Großer Zschand“ und „Hinterhermsdorf“ für Zwecke der Bergrettung erfasst. Ich bedanke mich herzlich bei Thomas Albert und stelle diese Daten nun ebenfalls online. Es handelt sich um einen Arbeitsstand, Doppelungen sind noch nicht aussortiert; das ist aber grundsätzlich auch nicht erforderlich, denn die Tabelle ist alphabetisch sortiert.

Register der Großen Karte der Sächsischen Schweiz 1:30000, incl. Großer Zschand 1:10000 und Hinterhermsdorf 1:10000.


Bibliographie Karten der Sächsischen Schweiz

Exakte Wanderkarten der Sächsischen Schweiz gibt es schon recht lange, seit über 100 Jahren. Viele Wanderer hüten noch eine alte Schrammsteinkarte als wertvollen Schatz. Ist es aber nun die Brunnersche Karte von 1953 oder die Schulz-Störzner-Karte von 1922?

Hier eine Bibliographie der Wanderkarten der Sächsischen Schweiz von etwa 1780 bis 1991, in welcher ich alle mir bekannten Karten aufführe ...


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