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Es ist ein tiefer Winter im Elbsandstein ...

Winterwanderung - Caspar David Friedrich, wie wir ihn noch niemals gesehen haben:

Chasseur im Hohnsteiner Land


Sie werden gezählt ...

No outlaw in the outback ...

Das Auge vom Großen Zschand - The Great Czands eye  Das Auge vom Großen Zschand. The Great Czands eye.

Wanderer, in den Hinteren Schlüchten überwacht dich unerwartet High Tech ...
Wanderer, there are unexpected High Tec Supervisors in the Outback.

Das Bild wurde mir freundlicherweise von Frank Sniegon aus Dresden (www.sniegon-frank.de) zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank.
Many thanks to the photographer Frank Sniegon, Dresden (www.sniegon-frank.de).

Ein anderer Link hierzu, monitorovaci turniket den mir freundlicherweise Jacob Trültzsch, Dresden mitgeteilt hat.
Another link monitorovaci turniket detected by Jacob Trültzsch, Dresden.

Es gibt bei der Tschechischen Nationalparkverwaltung auch schon eine für die Auswertung der Zählergebnisse vorbereitete Excel-Tabelle, die Nelly Howind entdeckt hat.
Nelly Howind has found a Excel table to analyse the counter results, stored on Czech Nationalpark Service site: http://www.npcs.cz/public/npcs_cs/img/assets/1092/090507_Navstevnost_publikovano_lock.xls
Many thanks to Nelly Howind, Karlsruhe.


Großer Zschand neu aktualisiert

Soeben ist die 3. Auflage meines Titels Großer Zschand 1:10000 erschienen. Natürlich erfolgte wieder eine umfassende örtliche Begehung. Was sich in der 3. Auflage genau alles verändert hat? Na, so allerhand - z. B. wurde das Zeughaus abgerissen und der Malerweg neu markiert. Wer es ganz genau wissen will: Hier das Laufendhaltungsprotokoll mit insgesamt 166 Aktualisierungsanständen.

Interessantes Detail: Es gibt jetzt in der Karte ein großes SZ in der Dresdner oder Mellhuthschen Form.

Großes SZ in 1. und 2. Auflage Bisherige selbstentworfene Form aus dem Jahr 1991.     Großes SZ in 3. Auflage Neue Form

Siehe auch http://www.versaleszett.de


Die Oktoberboofe im Kleinen Zschand

Boofen sind geheimnisvolle Orte, in keiner Karte verzeichnet, Refugien der Draußenseienden mitten in der Natur. Ähnlich Fernblickboofe, Siebenschläferboofe, Jortanboofe oder Bernd-Bahn-Boofe war auch die Oktoberboofe ein solcher Ort. Wie mag die Boofe entstanden sein und aus was für Gründen hat man sie errichtet? Durch einen Zufall kam kürzlich der KV Fernblick mit einem der Erbauer ins Gespräch. Aus dem Gespräch wurde eine Einladung und nun kann man es nachlesen: Die Geschichte der Oktoberboofe.


Kobachkarte von Helmut Schulze entdeckt

Thorwaldkarte Rudolf Kobach 1:4853 1960   (Bild: Helmut Schulze, Dresden)

Immer wieder einmal geht die Kunde von einer sagenumwobenen Karte aus den 1950er Jahren, der Kobachkarte von den Schrammsteinen und den Partschenhörnern.

Unlängst hat mir Helmut Schulze eine CD mit Aufnahmen von der Karte geschickt. Es gibt sie also doch! Maßstab 1:6250 bzw. 1:4853. Kartiert und handgezeichnet von Rudolf Kobach 1955, 1956 und 1960 in insgesamt 4 Blättern. Auch mit kleinsten Pfaden, einem rätselhaften Wildforschungsgebiet und auch mit der Verzeichnung zahlreicher Wandbrände im Weberschluchtgebiet, auf dem Großen Teichstein und am Bösen Horn aus den Jahren 1947 bis 1964.

Ich habe die Karte als wertvollen Schatz in meine Kartensammlung aufgenommen, sowie in meine Online-Bibliographie

Herzlichen Dank an Helmut Schulze für die Information und die CD.


Bergpfade und andere Wege im Sandstein ist der jüngste Titel des Hallenser Stiegenkenners Axel Mothes: www.stiegenbuchverlag.de.


Deutsche Gesellschaft für Kartographie

August Petermanns Spuren in der National Library of Scotland.


Schwarze Schmalspurbahn-Dampflok

16. und 17. August. 2008 war das 2. Bahnhofsfest des Schwarzbachbahn e. V. auf dem Bahnhof Lohsdorf. Aktuelle Foto-Kurzreportage unter den Wandertipps.


Schwarze Kunst

Achtung: Neuer Buchstabe! Ein neuer Buchstabe wird nicht jeden Tag geboren. Letztmalig hatten wir das, als vor ein paar hundert Jahren aus dem UU ein W wurde. Auch wenn Schriftliebhaber ein richtiges großes SZ schon eine ganze Weile in Spuren beobachten konnten - am 4. April 2008 ist es unter dem schlichten Codeplatzkürzel 1E9E in den Unicode aufgenommen worden. Damit wird aus einem seltenen typographischen Fundstück ein richtiger Buchstabe, den man wie alle Buchstaben klein - und natürlich auch groß schreiben können - muss.

Das ß wird erwachsen (A. Stötzner)  ·  Wie kann ein großes SZ aussehen? (Bauanleitung)
Schon einmal in die Unicode-Tabellen hineingesehen (Auf S. 18 scrollen)  · 
Signa Nr. 9

Auch in meinen Karten gibt es eine Weile schon das große SZ ...


Schwarzabriss im Nationalpark

Wenn man vom Winterberg in Richtung Zeughaus den Roßsteig entlangwandert, kommt man am Katzenstein vorbei. Dort stand linkerhand immer ein kleines romantisches Blockhaus ein kleines Stück mitten im Wald: Die Katzsteinhütte.

Die Hütte wird erstmalig im Meßtischblatt von 1932 verzeichnet. Vorher soll es in der Nähe eine andere Hütte gegeben haben, in welcher ein Leierkastenmann gewohnt haben soll, dem der Krinitzgrab-Mord zugeschrieben wird. Spätere Geschichten um diese Hütte ranken sich um Förster, Bergsteiger und Grenzer, die hier bis 1961 einen einsamen Posten unterhielten. Das war auch die Zeit, als das Stasi-Ferienheim Zeughaus gebaut wurde. Übrigens von Knackis, die 1953 bei denen in den Kahn gegangen sind.

Die Katzsteinhütte wurde, wie soeben gemeldet wurde, von der Nationalparkverwaltung abgerissen.

So eine olle Bruchbude weg - so mag man meinen, das ist nicht weiter schlimm. Nur: Es ist nicht die erste weggerissene Waldhütte. Die Thorwaldhütte - weg. Die Knorrehütte - weg. Die Dietrichsgrundhütte - übrigens erst vor ein paar Jahren mit einer wunderschönen Holzschindeldeckung restauriert - auch abgerissen. Kinder, offenbar steckt hier System dahinter. Übrigens nicht nur im Elbsandstein, sondern auch anderswo, z. B. im Nationalpark Harz. Aber das ist ein anderes Thema.

Foto: Privat


Zwischen Wesenitz und Polenztal

Mein Titel Stolpen und das Stolpner Land 1:20000 ist ab 25.03.2008 wieder lieferbar.

Im Sommer und Herbst 2007 wurde das gesamte Stolpner Land örtlich begangen und neu kartiert.

Größere Änderungen sind z. B. die (noch unter Bürgermeister Gernot Walter) wiederhergestellte Napoleonstraße von Stolpen nach Heeselicht, die neu gebaute südliche Ortsumgehungsstraße von Stolpen, zahlreiche neue Wanderwege, u. a. der Dürrröhrsdorfer Rundwanderweg, diverse Wanderparkplätze, die Verlegung des Bischofsweges, einige Windräder, die auf der Vorauflage bestenfalls als „geplant“ eingezeichnet waren, neu aktualisierte, eröffnete oder umgenannte Gasthäuser in Stolpen, Dobra, Elbersdorf, Porschendorf, auch das wunderschöne, neu erschlossene Lieblingstal wurde (ganz am Rand) beschriftet, samt Hubertuskapelle ...

Das eigentliche Leben einer Karte machen aber die vielen kleinen Änderungen und Einträge aus, z. B. der Hohburkersdorfer Permahof, der Vogelbrunnen in Altstadt, der Mäusebrunnen im Stolpner Vorwerk, der „Alte Flugplatz“ von Langenwolmsdorf, die neuen Lichtsignale am Bahnhof Dürrröhrsdorf-Dittersbach, die Herbrig-Orgeln in Langenwolmsdorf und Altstadt, der neue Wander-Parkplatz in Hohburkersdorf und ... und ... und ...

Insgesamt sind etwa 300 Änderungen zusammengekommen! Welche dies genau sind, steht im Laufendhaltungsprotokoll.

Bedenklich: Auch wieder ein (wenn auch schon 12 Jahre zurückverweisendes) Strassenkreuz neu kartiert: Wolfgang, 17.03.1996, in Elbersdorf. (Das Straßenkreuz an der Rennstrecke vom 8.5.1994 habe ich nicht mehr aufgefunden, die Signatur aber belassen.)

Hier schon einmal eine Vorschau auf die Karte.


Die Entdeckung der Erde ist noch nicht abgeschlossen: Ausstellung im Institut für Kartographie der TU Dresden

Die Entdeckung der Erde: Sie begann etwa am 6. September 1522, als Magellans Schiff Viktoria in Spanien wieder vor Anker ging. 1913 wurde mit Severnaja Semlja letztmalig ein großes unbekanntes Land entdeckt. 400 Jahre hielt die Entdeckung der Erde die Menschheit in Atem. Heute bringt „Entdeckung der Erde“ als Internet-Suchzeichenkette gerade einmal 558 Nachweise.

Auf zum Mars? Alles entdeckt? Gibt es auf der Erde nichts mehr zu entdecken?

Das stimmt nicht ganz. Vom 11. bis 20. Februar 2000 umkreiste ein anderes Schiff unsere Erde: Das Spaceshuttle Endeavour auf Shuttle Radar Topography Mission (SRTM). Aus den Daten lassen sich kartographische Reliefdarstellungen gewinnen, die die Erde in bisher völlig unbekannter Detailtreue, Formenvielfalt und Schönheit zeigen:

Die Entdeckung der Erde ist noch lange nicht abgeschlossen.

Unter diesem Titel zeige ich ab 12. November 2007 Kartenbilder mit Kartographischen Netzentwürfen und Kartographischen Reliefdarstellungen im Institut für Kartographie der Technischen Universität Dresden. (Hülsse-Bau Ostflügel, 1. Obergeschoss)


Mein Reliefdarstellungs-Programm Vimage ...

ist in Ausgabe 4.1.249 betafertig. Über das Programm ist in den Kartographischen Nachrichten 3/2007 ein Aufsatz von A. Kowanda und R. Schmaltz: Ableitung von anschaulichen Reliefdarstellungen mit dem Bildbearbeitungsprogramm Vimage® auf der Grundlage von SRTM-Daten erschienen.

Mehr über Vimage ...


Karte Nikolsdorfer Wände erschienen

Die versteckte, verborgene oder unbekannte Sächsische Schweiz

Unter dem Titel Nikolsdorfer Wände und das Labyrinth 1 : 10000 ist meine 11. Detailkarte der Sächsischen Schweiz erschienen. Liebhaber wissen: Die Gegend der Nikolsdorfer Wände ist einer der romantischsten Winkel des Elbsandsteins. Etwas abgelegen und wegen der vielen Höhlen, Grotten und Labyrinthe auch ein bisschen ein Gebiet zum Wandern mit Kindern.

Die Titelkartusche hat wieder der Sebnitzer Maler und Grafiker Hansjörg Hübler gestaltet.

Mit der Karte möchte ich ein wenig diese schöne Landschaft erschließen. Natürlich wurde wieder alles ganz akribisch bearbeitet. Hier ein Blick in meine Feldbücher:

Feldriss Labyrinth am Bernhardstein 1:1375 (193 kByte),

Feldriss Labyrinth am Teichwächter 1:1526,5 (65 kByte).

(Warum diese krummen Maßstäbe? Zuerst wird örtlich "krokiert" und dann über Passpunkte das Gauß-Krüger-Netz hineininterpoliert.)

Was ist auf der Karte sonst noch drauf?

  • ein Märchenwald
  • ein Hund,
  • zwei hohle Zähne,
  • ein freilaufender Bulle,
  • eine Schmalspurbahn (an Schacht 398),
  • der halbverschüttete Wolfsbergwächter,
  • ein Stück der Strecke des ersten O-Busses der Welt,
  • Dr. Putzers Nervensanatorium, das es bis 1922 gab,
  • und einen Denkstein, von dem mir der Förster mitgeteilt hat, dass er ihn bald aufstellen wird, den es aber noch gar nicht gibt.
Natürlich gibt es auch wieder ein kleines Wandermädchen. Diesmal in einer Boofe. Wo, wird aber nicht verraten.

Wo die Nikolsdorfer Wände liegen, zeigt die Übersichtskarte.

Ab 26.10.2006 im Buchhandel erhältlich. ISBN(-13): 978-3-910181-17-5, Ladenpreis € 4,80.


Webcams im Elbsandstein ...

Wer schon immer wissen wollte, wie gut die aktuelle Sicht ist, für den gibt es einen neuen Service. Ich bedanke mich beim Elbsandstein-Verlag Dresden und beim Hotel zur Ausicht Hohnstein für das neue Angebot.


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