Winkel II (F. P.)
Einigermaßen übereinstimmend
Der berühmte Winkel Tripel (F. P.)
Einigermaßen übereinstimmend.
Das Bild entspricht dem gelegentlich in der Literatur anzutreffenden „schmalen“ Winkel Tripel. Mein eigener
Winkel Tripel (der auch dem Klett-Perthes-Winkel-Tripel entspricht) läuft etwas breiter.
Alle Netze wurden Original und mit dem Flex Projector gerechnet; Maßstab 1:800.000, Auflösung 254 dpi. 1 Pixel
am Äquator entspricht etwa 80 km.
Es bedeuten:
-
Passt pixelgenau: Abweichung zum Originalnetz nur ganz selten mehr als 1/2 Pixel.
-
Passt fast pixelgenau: Abweichung überwiegend weniger als 1/2 Pixel
-
Passt sehr gut: Gute Übereinstimmung, aber kleine Abweichungen möglich.
-
Passt recht gut: Visuell gute Übereinstimmung mit Originalnetz.
-
Grob übereinstimmend: Originalnetz erkennbar.
Zum Verständnis der RTA-Implementation des Flexprojektors
Mastercode, Recordercode, Fixcode
Der Algorithmus des Flex Projector wurde in 3 verschiedenen Arten in RTA implementiert. Der
Mastercode kann beliebige Koeffizienten rechnen, die jeweils über die Datei
flexi.dat (s. u.) importiert werden. Im Mastercode können also
beliebige Flexprojektionen gerechnet werden.
Der Recordercode gleicht dem Mastercode,
zeichnet aber zusätzlich die importierten Flexprojektor-Koeffizienten als RTA-Befehlssequenzen auf.
Unter Fixcode werden
Implementationen verstanden, bei denen die Koeffizienten nicht importiert werden, sondern
als Konstanten unveränderlich im Code stehen. Fixcodeprogramme sind also Flexprojektionsprogramme,
bei denen ein bestimmter Entwurf „fest verdrahtet“ ist. Mit einem Fixcodeprogramm
kann man immer nur eine einzige Flexprojektion rechnen.
Die Übernahme der Koeffizienten über die Datei flexi.dat („Flex Projector Interface“)
Die Übernahme der Koeffizienten des Flex Projector in die Mastercode- oder
Recordercode-Assemblerprogramme erfolgt, indem man die Projektion aus dem Flexprojektor heraus per
File/Save as unter festen Dateinamen
flexi.dat im
dann aktuellen Verzeichnis von RTA bzw. Vimage abspeichert. Diese Interfacedatei flexi.dat wird
automatisch vom Mastercode bzw. vom
Recordercode eingelesen.
Einige Beispiele für die flexi.dat-Dateien:
Interfacedatei
Flexprojection A4 (In flexi.dat umnennen)
Interfacedatei
Flexprojection Natural Earth (In flexi.dat umnennen)
Interfacedatei
Flexprojection Aïtoff (In flexi.dat umnennen)
Interfacedatei
Flexprojection Quadratische Plattkarte (In flexi.dat umnennen)
Interfacedatei
Flexprojection Mercator-Sanson (Sinusoidal) (In flexi.dat umnennen)
Interfacedatei
Flexprojection Mollweide (In flexi.dat umnennen)
Interfacedatei
Flexprojection Wagner VII (In flexi.dat umnennen)
Interfacedatei
Flexprojection Winkel Tripel (In flexi.dat umnennen)
Die flexi.dat-Dateien sind immer 86 Zeilen lang. Die Zahlenwerte werden über die
Zeilennummer zugeordnet. Die Dateistruktur entstammt dem Flex Projector, Ausgabe 0.101 beta.
Wenn die Datei flexi.dat nicht gefunden wird, werden alle Koeffizienten auf Null gesetzt,
was in der Regel ein leeres Blatt ergibt.
Ich bedanke mich bei Bernhard Jenny für seine Unterstützung beim Entwurf dieser Schnittstelle.